Von der Raupe zum Schmetterling
Sept 20 - Corona-Experten

Ulrika'S...

Blog - Ulrika Schöllner

Corona - wer oder was sind Experten?

Virologen allein sind keine Heilsbringer!

Der freie Diskurs von Human-Medizin, Virologen, Psychologen, Soziologen u.a. muss auf die Tagesordnung!

Noch immer hält uns dieses Virus in Atem, obwohl wir fast keine Erkrankten, und keine Toten haben. Doch die Politik dreht noch immer an der Schraube der Panik im Kontext der Corona-Maßnahmen, als würden wir am Anfang stehen, wie im Februar, als noch relativ unklar war, was da auf uns zukommt.

Es ist für mich völlig unverständlich, aus welchen Fakten die Politik die Grundlagen für ihre Entscheidungen aufbaut, wenn wir mal den Verdacht ausschließen, dass Corona eher Mittel zum Zweck sein könnte.

Die Gesellschaft ist gespalten, ein Teil fügt sich in Angst vor dem Virus oder in Gehorsam den teilweise absurden und höchst verstörenden Maßnahmen, der andere Teil versteht und akzeptiert die Maßnahmen nicht mehr, betrachtet die Epidemie, so es eine war, seit April, spätestens Mai als beendet, worauf die Zahlen des RKI auch deutlich deuten.

In oft hitzigen Diskussionen lese und höre ich ganz oft folgende Worte der Gegenargumentation, oder besser Abwürgung jeder Diskussion:

Sind Sie Virologin oder Epidemiologin, dass Sie da mitreden können?

Überlassen Sie das den Virologen, die wissen, was sie tun und was richtig ist.


Wow – was für ein Argument. Da muss ich dann wohl demütig passen, oder?

Ja, ich bin keines von beiden.

Aber nochmals ja, niemand muss Virologe sein, um in Sachen Corona mitreden zu können. Die Verengung auf die Virologen, das Überhöhen über alle anderen medizinischen Fakultäten, ist gerade eines der aktuellen Grundprobleme. Virologie wird im Moment gerade zur Heilslehre erklärt, während Human-Mediziner, die den Blick auf das komplexe „System“ Mensch mit seinem genialen Immunsystem haben, zumindest haben sollten, außen vor bleiben.

Virologen haben eine ganz spezielle Sichtweise, sind oft Mikrobiologen, selten Human-Mediziner, und sind keinesfalls die Gruppe von Wissenschaftlern, die per se prädestiniert sind, das Thema Virus-Mensch-Gesundheit umfänglich zu beleuchten. Sie haben in der Regel einen gewissen Tunnelblick, den wir auch in der Human-Medizin immer öfter finden.

Damit komme ich wieder zu mir zurück, und der Frage, ob ich (und andere) als Nicht-Medizinerin nicht besser die Klappe halten sollte.


Dazu ein persönliches Beispiel:

Zweimal bereits waren Schulmediziner fest davon überzeugt, bestimmte Symptome bei mir nur noch per Operation beseitigen zu können. Einmal „Tennisarm“, einmal Knie, das bei bestimmten sportlichen Bewegungen intensiv am Außenmeniskus schmerzte, obwohl nichts gefunden werden konnte. Die geplante Ellenbogen-OP habe ich abgebrochen, weil der Arzt meine Feststellung/Frage, ob denn mit der OP nicht eher die Symptome, nicht jedoch die Ursache bekämpft werden würden, nicht wirklich beantworten konnte, sondern auf die "Üblichkeit" dieser bewährten OP verwies. Nach 10 Osteopathischen Behandlungen waren die Schmerzen für immer verschwunden...

Die Knie-OP ließ ich ebenfalls nicht ausführen. Der Arzt wusste, dass ich parallele eine LWS-Problematik am Wirbel 3-4 hatte, kam jedoch nicht auf die Idee, dass in Verbindung zu setzen, obwohl ich es noch explizit anmerkte.

Ergebnis: nach der unvermeidbaren LWS-OP (Gleitwirbel) waren auch die Knieprobleme für immer verschwunden.  


Was will ich damit sagen? 2 Dinge

  1. Blindes Vertrauen in die Medizin, egal auf welchem Sektor, ist wenig sinnvoll, kann sogar höchst problematisch sein – unnötige risikoreiche Operationen.
  2. Wenn man im Laufe seines Lebens ein Gefühl für seinen Körper entwickelt hat, gesund-natürlich lebt, die Zeichen seines Körpers bemerken und deuten kann, dann kann man mit Medizinern durchaus auf Augenhöhe diskutieren, das attestieren mir jedenfalls meine Ärzte. Mediziner sind keine Götter in Weiß, sie haben auch nur ihr Fach gelernt, geraten aber im Laufe ihres Arztlebens oft auf Grund der Gegebenheiten unseres Gesundheitssystem in schmale Spuren, lernen heute selbst im Studium nicht, unseren Körper gesamtheitlich zu betrachten. Schulmedizin ist heute leider oft nur Funktions-Medizin.

Ich hätte noch 1 Beispiel zum Thema multiresistente Keime – auch persönlich erlebt - wo die Schulmedizin erschreckend hilflos war, ich es mit alternativer Behandlung jedoch selbst geschafft habe, zu heilen.


Damit sind wir wieder bei der Virus-Diskussion. Wenn man also in der Lage ist, seinen Körper zu spüren, die Grundlagen unseres Körper-Systems halbwegs verstanden hat – dazu benötigt man kein Medizin-Studium, nur Interesse und etwas mehr Beschäftigung damit – dann kann man sehr wohl verstehen und diskutieren, was gerade im Kontext Corona geschieht.

Was wir gerade erleben, ist keine medizinische Katastrophe, sondern eine Pervertierung des Begriffes Gesundheit. Man erhebt Gesundheit - ohne konkrete Definition – zur absoluten Gesundheit, der alles unterzuordnen sei. Dabei wird zum vermeintlichen Schutz für eine kleine Gruppe von Risiko-Patienten, die es immer und überall, bei jeder Influenza ebenso, gibt und geben wird, der Rest der Bevölkerung vorsorglich für potentiell gefährlich erklärt, und das mit allen aktuell zu beobachtenden erschreckenden Konsequenzen.

Human-Mediziner, Psychologen, Soziologen u.v.a. werden bei der Diskussion quasi ausgeschlossen, obwohl die Folgen der Maßnahmen für alle „Gesunden“ viel schlimmer sind, als die Folgen von Corona für die Risikogruppe. Einzig Virologen, und auch hier nur eine winzig kleine Gruppe – auch unter Virologen gibt es erheblich abweichende Meinungen – bestimmen medial und politisch das Corona-Geschehen. Geführt von einem Virologen, der schon 2009 bei der Schweinegrippe ähnlich apokalyptische Vorhersagen traf, die sich nicht ansatzweise bewahrheiteten.

Auch das kann jeder Mensch mit halbwegs klarem Verstand erkennen, ohne Medizin studiert haben zu müssen.


Wenn Menschen heute in Diskussionen permanent auf die Allein-Kompetenz der Virologen in Sachen Corona verweisen, dann verstehen sie entweder nicht, dass Virologie eben nicht die einzig richtige Sicht auf Viren und Menschen ist, oder sie haben ihre eigene Verantwortung für ihren Körper und ihre Gesundheit längst an das System „Gesundheit“ abgegeben.

Viren waren, sind und bleiben Teil unseres Lebensraumes. Unser geniales Immunsystem, das Angeborene, wie das Erlernte, können mit ihnen umgehen, wenn wir für uns und unser Immunsystem achtsam sorgen. Dazu benötigen wir weder Virologen, noch Mediziner. Das hat jeder in seinen eigenen Händen.


Es gibt keine Rechtfertigung, das Leben gesunder Menschen einzuschränken, weil natürlich eine Gruppe von Menschen, Ältere und Menschen mit Vorerkrankungen, damit geschwächtem Immunsystem, ein höheres Risiko tragen, durch einen Virusbefall zusätzlich zu erkranken und zu sterben. Unser Leben ist endlich, und zu 97-98% sterben wir nicht an Altersschwäche, sondern mit einer oder mehreren Krankheiten, die todesursächlich sein können.

Genau das sind auch die Resultate der Obduktionen im UKE in Hamburg oder durch das CDC in den USA, die feststellten, dass von den sogenannten Corona-Toten nur 6% ausschließlich das Corona-Virus hatten, alle anderen im Durchschnitt 2,6 andere Krankheiten, die alle Todesursache sein konnten.


Dazu kommt der erwiesenermaßen untaugliche PCR-Test, der viel zu sensitiv ist, und auch völlig bedeutungslose Viren-Fragmente erkennt, die nicht mehr replikationsfähig sind – das Vorhandensein seines Genoms reicht aus für „positiv“. Dieser Test wurde für Laborzwecken entwickelt, nicht für unseren natürlichen Lebensraum. Vor diesem Test in der Hand von Virologen haben Human-Mediziner schon nach der Vogelgrippe gewarnt. Mit diesem Test kann quasi jedes Jahr Viren-Alarm erzeugt werden.


Damit sind wir bei der Zukunft.

Wird dieser Test weiterhin verwendet, wird diese absurde und absolute Sicht auf „Gesundheit“ weiterhin verfolgt, dann wird es nie wieder ein normales Leben auf dieser Erde geben. Es wird immer wieder Viren geben, Neue, Mutierte, und jedes Mal können bestimmte Menschen daran erkranken, auch sterben. Jedes Mal müssten dann ähnliche Maßnahmen erlassen werden, das Leben massiv eingeschränkt werden, Grundrechte eingeschränkt werden, und die Gesundheit aller Menschen gefährdet werden, um vermeintlich einige Wenige zu retten, die sowieso aus gesundheitlichen Gründen am Ende ihres Lebens stehen.  

Diese Art zu leben wäre keine lebenswerte Art Leben, wäre etwa das, was wir als Kinder in gruseligen Science-Fiktion Visionen sahen. Das Leben ist wundervoll, jedoch voller Gefahren und Risiken, doch all das ist eben Teil unseres Lebens.

Wir lernen entweder wieder mit der Natur zu leben, uns als Teil der Natur zu sehen, sie nicht partiell als Feind zu betrachten, wir lernen wieder, natürlich-gesund zu leben, oder wir werden von diesem Planeten verschwinden.


Wenn die Politik hier nicht zu einer konstruktiven Zusammenarbeit mit allen medizinischen Fakultäten und Wissenschaftlern, allen Sichtweisen findet, weiterhin an diesem diktatorischen Weg festhält, dann müssen wir der Politik in den Arm fallen, wenn uns ein freies, gesundes und selbstbestimmtes Leben für uns und unsere Kinder am Herzen liegt.

 

 

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