Von der Raupe zum Schmetterling
1. Aug. 20 - Berlin, Tag der Freiheit

Ulrika'S...

Blog - Ulrika Schöllner

Berlin 01.08.2020 – Tag der Freiheit

Mein persönliches Erlebnis und Fazit

Freiheit – Selbstbestimmung - Liebe - Eigenverantwortung

Demo für das Ende der Corona-Maßnahmen


Ich stehe noch völlig unter dem völlig überwältigenden, aber auch sehr bedenklichen gestrigen Tag in Berlin.

Mit Manchem hatte ich im Vorfeld gerechnet, spekuliert, manches befürchtet oder erhofft.

Doch dieser Tag hat alles in den Schatten gestellt!

Ich kam aus Hamburg mit dem Auto, war etwa 13.00 Uhr am Hauptbahnhof zum Parken angekommen, und machte mich sofort auf Richtung „Unter den Linden“. Auf dem Weg las ich Verwirrendes von einigen Medien auf meinem Handy. Die Demo sei angeblich abgebrochen, von 15.000 „Corona-Leugnern“ war die Rede. Doch sie hatte doch noch gar nicht begonnen? Dort angekommen, bewegte sich gerade die Spitze des Zuges der Menschen, die zur Straße des 17. Juni zum Höhenpunkt der Demo liefen. Abgebrochen war also definitiv nichts – eigenartig…

Ich habe den Zug etwas beobachtet, die Menschen versucht einzuschätzen, die ich da sah. Alles sah entspannt, locker und friedlich aus, fast etwas zu zahm. Soweit der Blick „Unter den Linden“ entlang reichte, waren laufende Menschen zu sehen.

Nach einer kleinen Stärkung reihte ich mich ein, und auf ging es Richtung Siegessäule. Ca. 50-70 m hinter der Bühne Richtung Siegessäule ließ ich mich nieder, und erwartete die Haupt-Demo auf der Bühne. Während dessen strömte ein unendlicher Zug von Menschen, vom Brandenburger Tor kommend, zur Bühne, und vorbei an ihr.

Die Polizei bat uns, weiter Richtung Siegessäule zu laufen, weil noch zig-tausende kommen würden. Tat ich natürlich nicht, wollte ja an der der Bühne sein – wer zuerst kommt…

Mir bot sich ein farbenfrohes, freudiges, lustiges, nachdenkliches Sammelsurium von Menschen aller Altersgruppen, aller Berufsgruppen, Familien mit Kindern, Rentnern, Behinderten u.a.m. Ich sah Menschen mit ihren kleinen Plakaten und Botschaften, sah auch spirituelle Menschen, offenkundige „Impfgegner“, doch ich konnte weder Rechtsextreme, Verschwörungsfanatiker u.a. Extreme erkennen. Vereinzelt habe ich auf dem Weg 2-3 Reichsflaggen gesehen, also ein Dutzend „Reichbürger“. Doch auch die waren friedlich und zurückhaltend, und haben zudem ebenso jedes Recht friedlich gegen die Corona-Maßnahmen zu demonstrieren. Ach ja, auch ein Grüppchen „Gegendemo“ der „Antifa“ war zu sehen mit den üblichen sinnbefreiten Plakaten gegen Nazis und ebensolchen Rufen. Doch ihnen widerfuhr Ungewöhnliches. Aus dem Zug der Menschen wurde gleiches zurückgerufen. Selten sah ich verblüfftere „Antifanten“.

Mit meiner Größe fiel es mir etwas leichter über die Massen Richtung Brandenburger Tor und Siegessäule hinwegzuschauen. Soweit das Auge reichte – Menschen, auch in den Grünanlagen des Tiergartens seitlich der Straße.

Ich fühlte mich nicht in der Lage die Zahl der Menschen einzuschätzen, aber eins war sicher – der befürchtete, und von Medien herbeigeredete „Reinfall“ war es definitiv nicht. Ich schätzte anfänglich auf 300.000. Sie feierten diesen Tag, das Fest, die kommende Demo, und ihre Herzenswünsche. Niemals zuvor war ich schon im Vorfeld Ergriffener, mit standen teilweise die Tränen in den Augen.

Doch schon vor Start der Veranstaltung verkündete der Moderator aus Polizeikreisen die Zahl 800.000, während die Polizei sich immer wieder mit den „Regeln“ zur Demo - Abstand und Masken - dazwischenschaltete.   

Die offizielle Demo begann mit einer wunderbaren, verbindenden und herzlichen Rede des Organisators der Demo, eingebettet eine Schweigeminute für die Liebe, also klassisch radikal und aufhetzend…

Leider dauerte es nicht lange, und die Polizei unterbrach die schon bei der 2. Rede, schaltete sich mit der Ansage dazwischen, die Demo sei aus hygienischen Gründen abgebrochen, wir seien aufgefordert, den Platz zu räumen. Wirklich überrascht war ich nicht…

Es folgten Diskussionen zwischen Polizeiführung, Veranstalter und deren Rechtsanwälten auf der Bühne. Die Menschen waren etwas schockiert, entsetzt, aber friedlich, verbal wie physisch. Das wiederholte sich ein zweites Mal, dann wurde der Strom für Redner und Musiker abgeschaltet, die verbal nicht mehr Einfluss nehmen konnten auf die Demonstranten.

Zeitgleich rückten seitlich aus dem Tiergarten Reihen von Polizisten Richtung Bühne vor – schon ein mulmiges Gefühl… (siehe Video hier im Link)

Die dritte Ansage der Polizisten war dann klar, Auflösen oder es würde geräumt.

Hmm - egal, ob 500.000 oder 1 Mill. Menschen, wie sollte das geschehen, das würde eine lange Nacht werden.

Die Ungewissheit überbrückten die Teilnehmer mit kurzen Gesängen, Sprechchören an die Polizisten – „schämt Euch“, „reiht euch ein“, und zum Mutmachen an sich selbst – „wir bleiben hier“, „Freiheit“ u.a.m.

Ich hatte mich für kurze Zeit zur Bühne vorbegeben, um zu hören, was sie versuchten per Megaphone zu rufen. Genau in dem Moment rückte die Polizei vor, um eine Lücke zwischen Bühnenabsperrung und Teilnehmer zu schaffen. Wir diskutierten mit ihnen, doch da verloren Einige etwas die Nerven und wurden recht ruppig – ja, es tat weh, von 3 Polizisten ergriffen und 2-3 Meter zurückgerissen zu werden. Aber ich verzeihe ihnen das, denn sie waren an diesem Tag bei über 30°C und voller Montur physisch und psychisch sicher am Limit, und da reicht eine Kleinigkeit, eine Fehldeutung der Absicht bereits zur Überreaktion.


Doch mehr geschah seitens der Polizei nicht, teilweise zogen sie sich wieder zurück, während auf der Bühne verhandelt wurde. Doch etwas später wurde die Bühne plötzlich geräumt, einige Personen „gewaltsam“ von der Bühne entfernt, der letzte Redner Thorsten Schulte wohl vorrübergehend festgenommen.

Doch die Menschen blieben, setzten sich auf die Straße, harrten aus, kaum jemand wollte gehen. Sie waren bereit dazu, sich notfalls entfernen zu lassen, wie immer das auch aussehe sollte. Offenbar gab es auch Uneinigkeit bei der Polizei, scheinbar gab es interne Widerstände gewaltsam gegen die offenkundig friedliebenden Menschen vorzugehen, die weit entfernt von radikalen Gedanken waren. Einige Teilnehmer zogen jetzt aus Protest Richtung Reichstag, um dort ihren Unmut über die Auflösung auszudrücken. Was dort geschah, entzieht sich meiner genauen Kenntnis. Da war von einer parallelen Demo die Rede, die „rechte“ Tendenzen“ haben sollte, aber auch von sitzenden Menschenketten – Genaueres weiß ich nicht. Der Redner Thorstenschulte ging auch zum Reichstag, ihm wurde vom dortigen Veranstalter die Bühne angeboten, as er ablehnte.

Das ist keine Wertung der anderen Veranstaltung, aber es war eben ein wichtiges Anliegen von Veranstalter und Teilnehmern, den Medien und der Politik keinen Grund zu geben, unsere Demo in Verbindung zu Extremisten zu setzen.


Mich jedoch übermannte der „Unterzucker“. Wasser hatte ich, jedoch nichts zum Essen. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass es keinerlei Stände, Imbiss o.ä. geben würde, also zog ich am Rand im Tiergarten los Richtung Brandenburger Tor. Dabei sah ich, dass alle Wege Richtung Reichstag abgeriegelt waren durch die Polizei.

Nach der Stärkung war ich hin- und hergerissen – bleiben oder gehen? Es war 19.00 Uhr.

Einerseits war die Demo beendet, keine Reden, keine Musik, andererseits blieben die meisten Menschen, denen es nicht so ging, wie mir. Die Polizei wurde nicht weiter aktiv, von der angekündigten Räumung nichts zu sehen, es konnte noch spannend werden. Würde die Polizei doch hart durchgreifen, was würde geschehen?

Ich musste noch weiter nach Leipzig, hatte den Tag davor eine kurze Nacht und einen langen Tag, war weder Nahrungstechnisch, noch Kleidungstechnisch auf einen Abend/Nacht unter Berlin‘s freiem Himmel eingestellt. Also entschloss ich mich etwas schweren Herzens zu Gehen. Ein wenig fühlte ich mich schlecht, ließ die Anderen zurück…

Schon während der Demo, und jetzt beim Laufen zum Bahnhof sah ich die Meldungen der deutschen Medien und war fassungslos. Da wurde von 10/15/20.000 Menschen, nein schlimmer, von „Corona-Leugnern“, Verschwörungstheoretikern, Rechtsextremen, Esotherikern und Spinnern gesprochen. Das konnte doch kaum wahr sein? Ich kannte aus der Vergangenheit die Diskrepanzen bei der Berichterstattung, abhängig von Betrachterseite und Zweck der Demo. Da schwankten die Zahlen schon mal gefällig hin und her. Doch das sprengte jetzt alle Dimensionen. Ob nun 800.000 oder 1.2 Millionen – 15-20.000 war so gigantisch weit weg von der offenkundigen Realität, so dreist gelogen und manipuliert, dass ich völlig sprachlos und entsetzt war.

Heute sah ich Berichte, in denen die verschiedenen Demos in Berlin dreist in Wort und Bild vermischt wurden. Dem Foto von unserer Demo wurde Text zu den Randalen einer zeitlich und örtlich völlig getrennten "Antifa"-Demo mit den üblichen Gewaltszenen beigefügt, und von verletzten Polizisten gesprochen, die es bei uns niemals gab!

Wie kann man als Journalist derart seine Seele verkaufen?


Wenn ich zuvor noch einen Rest von Zweifeln über die Rolle unserer Medien und der Politik hatte, so zerstoben diese jetzt schlagartig und endgültig. Da hatte nichts mehr mit tendenzieller Berichterstattung zu tun, dafür gab es nur noch eine gültige Definition: Lüge und Propaganda. Schlimmer wurde es in beiden Diktaturen zuvor auch nicht getan. Die Statements der Politiker noch am gleichen Abend und heutigen Tag schlossen sich dieser Art und Weise übergangslos an.

Gestern starben somit die letzten Hoffnungen auf Irrtümer meinerseits. Gern wäre ich bereit gewesen, mich demütig bei manchen Gescholtenen zu entschuldigen, Fehleinschätzungen einzugestehen. Doch das Gegenteil geschah.

Die Journalisten und Medien haben ihre eigentliche Aufgabe als Korrektiv der Politik, als 4. Kraft der Demokratie vollständig aufgegeben. Sie haben allen Berufs-Ethos und ihre persönliche Ehre jämmerlich verraten, sie haben sich zu Erfüllungsgehilfen einer Regierung gemacht, die alles, was in DE nach dem Krieg demokratisch aufgebaut wurde, zunehmend mit Füßen tritt, die Freiheitsrechte der Bürger in ungeahnter und ungeheuerlicher Art und Weise im Handstreich beiseite fegt im Namen einer angeblichen Corona-Epidemie.


Niemand leugnet ernsthaft das Corona-Virus. Doch tausende Ärzte bestätigen meine Sicht der Dinge zu Corona. Wir haben kein medizinisches Problem, wir haben ein politisches Problem, ausgelöst durch eine korrupte WHO, die die Bedingungen für eine Epidemie nach Gutdünken so verändert hat, dass schon bei geringen Krankheitsanzeichen die Mitglieds-Staaten die Pandemie ausrufen können. Was 2009 bei der Schweinegrippe auch dank kritischer Journalisten noch scheiterte, wird jetzt wie nach Schablone mit gefügig gemachten Journalisten erneut versucht.

Bereits vor dem Lockdown war die Kurve der Infizierten und Erkrankten deutlich am Abfallen, die „Pandemie“ überstanden. Doch Fehler einzugestehen, ist nicht Sache der Politik. Seit Wochen wird nun zu Rechtfertigung der Fehlentscheidung die „2.Welle“ herbeigeredet. Medien verkünden täglich neue Corona-Ausbrüche und „Hotspots“. Dabei schreckt man nicht vor Fake-Bildern und dreister Übertreibung, ja Manipulation zurück. Doch alle genannten Zahlen werden ohne Bezug und Differenzierung verkündet. Angeblich neue Infektionen sind schlicht „positiv Getestete“, fast ausnahmslos ohne Symptome, geschweige denn Erkrankungen und Tote.

Dass die Fehlerquote des PCR-Test so hoch ist, der Test neben tatsächlich aktiven (replikationsfähigen) Corona-Viren auch wirkungs- und folgenlose Fragmente des Virus erkennt, dabei eigentlich nur die Nukleinsäure, nicht das eigentliche Virus und seine Vitalität identifiziert, nebenbei auch auf Rinderviren u.a. regiert, wird bewusst verschwiegen. Dieser Test wurde bereits 1995 für Tests mit Anspruchsniveau "Reinraum" entwickelt, das hat mit unserem Lebensumfeld nichts zu tun! Solange dieser Test benutzt wird, werden wir "Fälle" haben.


Mit der Zahl der Tests steigen die Meldungen über neue Corona-Fälle. Angesichts der Mängel des Testes eine logische Folge und kein Problem (außer für den Test).

Es gibt also keine validierte Aussage über tatsächliche neue Infektionen, die Gemeldeten könnten im Kontext der Fehleranfälligkeit auch ausnahmslos fehlerhafte Test sein. Statt also die Sommerzeit zu nutzen für eine Immunisierung der Menschen, deren Immunsystem im Sommer stark genug ist, um eine Erkrankung durch das Virus zu verhindern, um sich gut auf die kommende Winter- und Grippezeit vorzubereiten, wird alles gegen die Natur der viralen Verläufe und unserer Natur getan. Wir werden mit einer absurden, vor nichts schützenden Maske schikaniert, Menschen wurde monatelang medizinische Behandlung vorenthalten, Operationen verweigert, die Psyche massiv belastet. Kinder werden in der Schule traumatisiert, alten Menschen wurde und wird seelischer Beistand und soziale Wärme durch ihre Familien verwehrt, sie sterben z.T. einsam und verlassen. Das alles im Namen eines Virus, der kaum gefährlicher, als jeder sonstige Grippevirus ist, und unserem angeblichen Schutz davor. Das ist pervertierte „Gesundheitsvorsorge“ gegen die Menschlichkeit und Selbstbestimmung. Dagegen sind wir gestern auf die Straße gegangen, aber noch vielmehr für Menschlichkeit, für Selbstbestimmtes Leben, für Eigenverantwortung und für natürlichen Umgang mit unseren Körpern und unserem Tod. Nicht die Pharmaindustrie, nicht Impfen, und nicht die auf „Funktion“ reduzierte Schulmedizin „retten“ unser Leben, sondern eine natürlich-gesunde Ernährungs- und Lebensweise, die unser Immunsystem umfassend stärkt.

Menschen zu „retten“, die im Durchschnitt jenseits der 80 Jahre alt sind bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung in DE im Mix Frauen/Männer von 80 Jahren, und dafür Millionen andere und junge Menschen zu gefährden, zu schikanieren, ihnen die Gegenwart und die Zukunft zu rauben, weil dabei eine ganze Volkswirtschaft an die Wand gefahren wird, ist das Gegenteil von Menschlichkeit!

Es spaltet die Menschen, es wiegelt sie gegeneinander auf, und macht sie krank!

Dieses Zeichen deutlich zu senden, war der Sinn der gestrigen Demonstration. Eine Regierung, die am Wohl der Bevölkerung interessiert wäre, wäre auf die Demonstranten zugegangen, würde in Dialog gehen, und nicht weite Teil der Bevölkerung verleumden.


Diese Regierung, viele Politiker und Medien erinnern mich an die letzten Tage der DDR, die Borniertheit, die Entfremdung von den Problemen der Bevölkerung.

Haben sie damals die dort herrschenden Zustände zu Recht aufgezeigt und kritisiert, so verhalten sie sich heute genau wie die damals Gescholtenen, sie wiegeln ab, manipulieren, lügen, vertuschen, schikanieren und diffamieren.

Dass ich 33 Jahre nach meiner aus politischer Übereugung erfolgten Flucht aus der DDR solche Zustände nochmals erleben würde, konnte ich mir niemals vortellen.


Es ist längst mehr als "Merkel muss weg". Es ist das "System Merkel", es ist die völlige Verselbständigung der politischen Schicht, die Entfernung von der Lebensrealität der Mehrheit der Bevölkerung, die Aushölung der Demokratie, die Übermacht von Gesetzen und Regulierungen, die Überhöhung von Einzelinteressen vielfältiger Gruppierungen, die Spaltung der Gesellschaft, die überwundn werden muss. Reformen mit dem aktuellen politischen Personal sind nicht mehr realistisch, sie sind Teil der Probleme.


Nicht neue globle Interessen in großen Organisationen und Verbünden sind der Segen für diese Gesellschaft, sondern Verbundenheit, lokale Ausrichtung, Miteinander, statt Gegeneinander. Ich wollte mich nicht erneut politisch engagieren, doch die Zustände schreien nach Veränderung, nach Engagement.

Es gibt viel zu tun!


Es wird erneut Zeit für einen tiefgreifenden Umbruch, ein Neuanfang fussend auf den Grundgedanken der Gründerväter dieser Republik, basierend auf Freiheit, Selbstbestimmung, echter Demokratie, Meinungsfreiheit und Marktwirtschaft.

Egal, was der gestrige Tag angestoßen hat oder auslöst, ich bin froh dabei gewesen zu sein.

 

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